Schriftgröße:
normale Schrift einschaltengroße Schrift einschaltensehr große Schrift einschalten
 

Beschreibung der einzelnen Gebäude

Plan Gebäude Kloster

 

1. Die Fachwerkkirche 

 Fachwerkkirche   Turm Fachwerkkirche

ist das bauhistorisch bedeutendste Gebäude. Nach den Falldaten der Bauhölzer ist dieses Gebäude um 1539/40 (in dieser Region Reformation ab ca. 1542) errichtet worden. Somit ist die sogenannte Notkirche ein bedeutendes Zeugnis der Schwellenzeit zur Reformation. Der Bau wurde über mehrere Jahre aufwändig und liebevoll mit dem Blick für´s Detail in Dach und Fach saniert. Hierbei wurden Wandmalereien und Schriften in Deutsch und Latein freigelegt. Heute beherbegt die Fachwerkkirche eine Ausstellung über die Geschichte des Klosters und die archäologischen Grabungen auf dem Gelände, sie dient darüber hinaus als Veranstaltungs- und Tagungsort. Das Standesamt hat hier eine repräsentative Außenstelle für Trauungen.

 

2. Das Abthaus

Abthaus

ist eine ehemalige Gerichtsstube. Später wurde es möglicherweise das Wohnhaus des Abtes. Der Bestand kann tendenziell der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts zugeordnet werden. In den sanierten Räumen im Erdgeschoss sind zur Zeit die Teilnehmer der Jobcenter-Maßnahme untergebracht. Der Stiftungsvorstand nutzt das ausgebaute Obergeschoss als Tagungsort.

 

3. Im Refektorium

 

Refektorium

(zu Zeiten der landwirtschaftlichen Nutzung Weizenscheune) trafen sich im 15. Jahrhundert die Mönche zum Essen. Es bietet einen historischen Rahmen für unsere Sommergastronomie in der Zeit von April bis Oktober jeden Jahres. In der aktuellen Bauphase wird der nicht historische Vorbau abgerissen, um den Blick auf die historischen Mauern und Fenster des Refektoriums freizulegen.

 

4. Das Dormitorium

 

Gerstenscheune 

(zu Zeiten der landwirtschaftlichen Nutzung Gerstenscheune) ist das älteste Gebäude des Ensembles. Während der landwirtschaftlichen Nutzphase diente es zur Trocknung und als Getreidesilo. 

 

Gerstenscheune

Gerstenscheune mit Fachwerkgiebel und Blick auf die Fachwerkkirche

 

5. Treckerremise

Der Schuppen ist im Jahre 1913 an den Ostgiebel des Speichergebäudes angebaut worden und im Jahre 1951 zu einem Treckerschuppen hergerichtet worden. In die Remise wurden moderne Sanitäranlagen eingebaut. 

 

6. Die Alte Schmiede 

Alte Schmiede

wurde im Jahre 1886 erbaut.

 

7. Das Vorwerkgebäude mit Schweinestall, Sauenstall, Pferdestall und Wohnungen

Gesindestall

wurde Anfang des 19. Jahrhunderts aus Ziegeln mit 6 Stallungen errichtet.

 

8. Das Vorwerk 

Vorwerk

stammt vermutlich aus der klösterlichen Zeit, in jedem Fall aus einer frühen Phase der Domäne. Die südliche Fassade wurde in Fachwerk ausgeführt. Zu Zeiten der landwirtschaftlichen Nutzung war hier das Gesinde untergebracht.

 

9. Das  Herrenhaus

Herrenhaus

(oder auch Pächterhaus genannt) ist nach einem auf 1876 datierten Entwurf von Johann Friedrich Rhien (1811-1891) errichtet worden. Rhien stand zu dieser Zeit als Baurat dem Nienburger Landbaudistrikt vor und leitete seit 1853 die dortige Baugewerkschule. Die Stiftung Kloster Schinna sucht Nutzer bzw. Pächter für das Herrenhaus. Sprechen Sie uns gerne an! 

 

10. Der Erdkeller mit Aufbau

Villa 

(im Volksmund "Villa" genannt) ist im Jahre 1898 errichtet worden. Für den Aufbau wurden leichte Materialien aus einer abgerissenen Scheune verwendet.

 

11. Die Maschinenscheune

Maschinenscheune neu

(mit angebauter Remise für Kutschen - ehemals Roggenscheune) ist im Jahre 1898 erbaut worden. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde sie wieder aufgebaut. Heute wird die Maschinenscheune von verschiedenen Pächtern genutzt.

 

12. Der Rinderstall 

Rinderstall neu

ist um 1830 für 30 Rinder und 70 Stück Jungvieh erbaut worden. Nach dem Brand im Jahre 1943 wurde der Stall wieder aufgebaut. Auf dem Dach des Rinderstalles befindet sich eine PV-Anlage. Anhand einer elektrischen Schautafel können CO²-Reduzierung und Solarertrag nachvollzogen werden.